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fempow x Menopause - Die Mischung macht's!

Von fembites on November, 15 2022

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Die letzte Menstruation eines Menschen ohne Entfernung der Gebärmutter (und ohne Einnahme von Hormonen) wird mit dem Begriff „Menopause“ in Verbindung gebracht. Die Lebensphase davor und kurz danach wird „Perimenopause“ genannt. Die Menopause (Klimakterium) kann erst 12 Monate nach der letzten Blutung zurückblickend festgelegt werden, denn nur so kann man richtig sicher sein, dass es die letzte Blutung war. Nach diesen 12 Monaten beginnt die Postmenopause. Die Menopause beginnt im Durchschnitt im Alter von 51-52 Jahren. Es gibt jedoch Frauen* (1 %), die im Alter von 40 Jahren oder sogar unter 30 Jahren von der Menopause überrascht werden. Das Rauchen, chronische Erkrankungen und Diabetes können die Menopause 2 Jahre früher eintreten lassen [8].



Symptome der Menopause

Acht von zehn Frauen* haben während ihrer Wechseljahre Beschwerden. Folgende Symptome können schon einige Jahre vor der Menopause, also in der Perimenopause einsetzen und bis zu 13 Jahre anhalten:

 

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Schlafprobleme
  • Gelenkprobleme
  • Trockenheit der Schleimhäute
  • Libidoverlust
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Reizbarkeit
  • Angst, Reizbarkeit 
  • Depression
  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Hauttrockenheit
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit

 

Auch kognitive Beeinträchtigungen (Merkfähigkeitsstörungen, Konzentrationsstörungen) können belastend sein [9].

Eine Studie in den USA, die SWAN-Studie (Frauengesundheit), untersuchte über 16 Jahre hinweg über 1.400 Frauen* mit Hitzewallungen. Die durchschnittliche Dauer der Beschwerden lag bei 7,4 Jahren, davon 4,5 Jahre nach der Menopause. Frauen*, welche schon während Periodenblutungen Symptome der Menopause entwickelten, erleben im Durchschnitt eine längere Gesamtdauer der Beschwerden (ca. 11,8 Jahre) als solche, bei denen die ersten Hitzewallungen erst in der Postmenopause auftreten, – sie haben im Durchschnitt nur 3-4 Jahre Probleme [3, 8].

 

Warum treten die Beschwerden auf?

Ein wesentlicher Auslöser ist der Östrogenmangel (besonders bei postmenopausalen Frauen*). Dieser erklärt jedoch nicht die Beschwerden bei den perimenopausalen Frauen*, die ihre Menstruation noch unregelmäßig haben. Hier werden die starken Schwankungen der Östrogenspiegel als Auslöser vermutet [8].

 

Die deutsche Menopause Gesellschaft erklärt das Entstehen der Symptome wie folgt:

“Ursache ist ein Ansteigen der Befehlshormone für die Eierstöcke, FSH (= Follikelstimulierendes Hormon) und LH (= Luteinisierendes Hormon). Die stärker werdenden Befehle beantworten die Eierstöcke zunächst mit teilweise sehr hohen Östrogenspiegeln, welche u. a. Brustspannen und ein Spannungsgefühl im ganzen Körper bewirken können. Fallen diese erhöhten Östrogenspiegel zur Menstruation hin wieder ab, so kommt es zu Hitzewallungen und Schweißausbrüchen.

Weitere Faktoren, die in der Perimenopause eine Rolle spielen können, sind die verminderte Produktion des Gelbkörperhormons Progesteron (dieses wird nur nach einem Eisprung in größeren Mengen gebildet und Eisprünge werden bereits in den Jahren vor der Menopause immer seltener) und der Anstieg des FSHs (s.o.).”

Es kann also zunächst zu einer Östrogendominanz bzw. Progesteronmangel kommen. Schließlich ist die „ovarielle Reserve“ erschöpft und es kommt zur tatsächlichen Menopause (letzte spontane Regelblutung) mit einem rasanten Absinken des Östrogen-Spiegels [8].

Studien deuten darauf hin, dass rotes Maca bei einer Östrogendominanz entgegenwirken kann, indem es mit seinen Pflanzensterolen die körpereigene Produktion von Progesteron unterstützt [4]. 

 

Perimenopause und das prämenstruelle Syndrom (PMS)

Östrogen spielt bei der Entstehung von PMS eine wichtige Rolle. Während Östrogen in der ersten Hälfte des Zyklus dominiert, dominiert Progesteron in der zweiten Zyklushälfte. Nach dem Eisprung steigt der Progesteronspiegel stark an, wohingegen der Östrogenspiegel rapide sinkt. Ob diese eigentlich natürliche hormonelle Verschiebung bei manchen Frauen* bereits Ausgangspunkt für PMS sein könnte, wird diskutiert.

Die hormonellen Schwankungen der Perimenopause und des prämenstruellen Syndroms ähneln sich stark. Die Symptome können durch gezielte Supplementierung verbessert werden.

Eine Studie von Rasgon N. et al. (2000) zeigt, dass von PMS betroffene Frauen* in der Lutealphase auf eine Behandlung mit L-Tryptophan mit einem geringeren Anstieg des Serotoninspiegels (Glückshormone) reagieren als Frauen*, die nicht von PMS betroffen sind. Die hormonelle Konstellation lässt sich hierbei auf die Perimenopause übertragen, denn auch die Stimmungslage ist betroffen und die Bildung von Glückshormonen [6].



Vitamine und Spurenelemente - können sie helfen?

Ab der Perimenopause und über die gesamten Wechseljahre sind die Vitamine B12, Vitamin B6, Folsäure, Cholin, Vitamin D/C/E, Magnesium, Kalzium, Zink und Omega 3 Fettsäuren besonders wichtig [5].

Auch Eisen ist wichtig, da es aufgrund der Hormonschwankungen zu starken und lang anhaltenden Regelblutungen bis hin zu Dauerblutungen kommen kann [8].

Das Journal für endokrinologische Gynäkologie empfiehlt beispielsweise eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und bei unzureichender Zufuhr auch Kalzium zur Aufrechterhaltung der Knochengesundheit, insbesondere bei älteren Frauen*. Genauso wird eine Supplementierung von Vitamin B12 empfohlen, da aufgrund ungenügender Versorgung oder atrophischer Gastritis (vererbte autoimmune Krankheit) ungenügende Versorgung häufig vorkommt [1].

Bei den fettlöslichen Vitaminen wie D, E, A und K, die im Fettgewebe des Körpers gespeichert werden, sollte man sich unbedingt an die Empfehlungen des Herstellers bzw. des Arztes halten und nicht eigenständig überdosieren. Gleiches gilt für die Mineralien wie Zink, Magnesium, Eisen, Selen, Kupfer & Co. Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht ersetzen, sondern nur unterstützen [8].

 

In einer weiteren interessanten Studie bestätigten Chao et al. den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und der Gesundheit während der Menopause. Teilnehmerinnen* dieser Studie mit höheren Vitamin-D-Spiegel waren signifikant seltener von Problemen der Mobilität, den üblichen Aktivitäten, Depressionen und Angstzuständen betroffen [2].

Kim et al. zeigten in ihrer Querschnittsstudie, dass die Einnahme von Vitamin C bei koreanischen Frauen* in den Wechseljahren den Knochengesundheitsstatus der Teilnehmerinnen* positiv beeinflusst hat [10].

Vijayakumar et al. schlussfolgerte, dass die Vitamin C-Supplementierung zu einer starken Verbesserung der kognitiven Funktion bei Frauen* in der Menopause führte [11].

Die Rolle der B-Vitamine kann, laut Milart P. et al., in den Wechseljahren nicht hoch genug eingeschätzt werden. In der Menopause haben Frauen* einen erhöhten Bedarf an B-Vitaminen, zudem haben viele Frauen* Probleme bei der Nährstoffaufnahme (Gründe: Krankheiten, Medikamente, Alkohol, Rauchen etc.) B-Vitamine werden mit der kognitiven Leistungsfähigkeit und dem allgemeinen Energiehaushalt in Verbindung gebracht [5].

 

Auch andere Substanzen, wie L-Tryptophan, sind beispielsweise an der Stimmungslage und Leistungsfähigkeit, dem Appetit und dem Wohlbefinden (reduziert Angstzustände) des Menschen beteiligt [7].

Genauso kann die Verdauung in Mitleidenschaft gezogen werden: Eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr mit angepasster Ballaststoffaufnahme (wie beispielsweise Inulin) in Kombination mit Cholin, um die Leber zu unterstützen, kann hier heilsam sein [8].

 

 

fempow CLEANSE und fempow PMS SUPPORT*

Zusammen ergänzen unser fempow CLEANSE und PMS SUPPORT* den Nährstoffbedarf einer Frau* in den Wechseljahren perfekt.
Um die Nährstoffmenge zu erreichen, die eine Verbesserung der Symptome der Wechseljahre erzielen kann, sollte morgens ein Messbecher fempow PMS SUPPORT* und abends zwei Messbecher fempow CLEANSE supplementiert werden. 

Tabelle 1: Nährstoffzusammensetzung fempow CLEANSE + fempow PMS SUPPORT*

 
 
Was sagt die "EFSA"?

Die “Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit” (EFSA) hat die durch wissenschaftliche Studien abgesicherten Funktionen von Vitaminen und Spurenelementen bewertet und verschiedene gesundheitsbezogene Angaben (Health Claims) zugelassen:

  • Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion und einer normalen Funktion des Immunsystems bei und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.
  • Pantothensäure (Vitamin B5) trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei.
  • B12 trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
  • Selen trägt zur Erhaltung normaler Haare und Nägel und einer normalen Funktion der Schilddrüse bei

fembites PERIMENOPAUSE

 

Bei unseren Zutaten ist es uns besonders wichtig, auf die Zusammensetzung zu achten und Vitamine und Minerale zu verwenden, welche auch bei der Behandlung von Periodenbeschwerden verwendet werden. - Jana & Angelica von fembites

 

 

 

Quellen:

[1] B.-C. Zyriax, E. Windle. (06 2012). Welche Nahrungsergänzungsmittel braucht die Frau. Journal für Gynäkologische Endokrinologie , S. 1-10.

[2] Chao YS, Ekwaru JP, Ohinmaa A, et al. (2014). Vitamin D and health-related qual-. Qual Life Res , S. 2569-2575.

[3] El Khoudary SR, Greendale G, Crawford SL, Avis NE,, Brooks MM, Thurston RC, Karvonen-Gutierrez C, Waet, & tjen LE, Matthews K. (16. 10 2019). The menopause transition and women's health at midlife: a progress report from the Study of Women's Health Across the Nation (SWAN). Menopause. Menopause. SWAN. doi:10.1097/GME.0000000000001424

[4] Meissner HO, Kedzia B, Mrozikiewicz PM, Mscisz A. (1. 2 2006). Short and Long-Term Physiological Responses of Male and Female Rats to Two Dietary Levels of Pre-Gelatinized Maca (Lepidium Peruvianum Chacon). International Journal of Biomedical Science : IJBS, S. 13-28.

[5] Paweł Milart, Ewa Woźniakowska, Wojciech Wrona. (2018). Selected vitamins and quality of life in menopausal women. Menopause Rev, S. 175-179. doi:https://doi.org/10.5114/pm.2018.81742

[6] Rasgon N., M. M. (2000). euroendocrine response to an intravenous L-tryptophan challenge in women with premenstrual syndrome. Fertil Steril.(73(1)), S. S. 144-149. doi:10.1016/s0015-0282(99)00452-5

[7] Rasgon N., S. M. (Juli 2001). Neuroactive steroid-serotonergic interaction: responses to an intravenous L-tryptophan challenge in women with premenstrual syndrome. Eur J Endocrinol, S. 25-33.

[8] Vanadin Seifert-Klauss. (12. 11 2019). www.menopause-gesellschaft.de. Von www.menopause-gesellschaft.de: https://www.menopause-gesellschaft.de/themen/menopause/ abgerufen

[9] Widmer V., Stute P. (2015). Postmenopausale Hormontherapie und Kognition. Gynäkologische Endokrinologie, S. 13:64–68.

[10] Kim DE, Cho SH, Park HM, et al. (2016). Relationship between bone mineral density and dietary intake of β-carotene, vitamin C, zinc and vegetables in postmenopausal Korean women:. J Int Med Res, S. 1103-1114.

[11] Vijayakumar TM, Pavitra K, Muthunarayanan L. C. (2017). Comparative assessment of methylcobalamin and ascorbic acid on cognitive function inpost-menopausal women – A randomized, double-blind trial. . ContempClin Trials Comm , S. 175-180.