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Glutathion - Ein Kurzsteckbrief

Von fembites on Oktober, 17 2022

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Das Tripeptid Glutathion (auch GSH abgekürzt) besteht aus drei Aminosäuren: Glycin, Cystein und Glutaminsäure. Glutathion ist ein lebensnotwendiges Eiweiß, welches der Körper selbst synthetisieren, also herstellen kann. Zusätzlich kann es aber auch über die Nahrung aufgenommen werden.

Die Aminosäure ist an fast allen wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt und ist eines der am stärksten natürlich vorkommenden Antioxidantien. Glutathion reduziert oxidativen Stress sehr effektiv. Zudem kann Glutathion Vitamin D und E unter gewissen Umständen wieder aufbereiten [1].



Oxidativer Stress - was ist das?

 

Oxidativer Stress entsteht, wenn unsere Zellen durch freie Radikale (Atome oder Moleküle) bestimmten Sauerstoff-Reaktionen ausgesetzt sind. Ein Problem entsteht dadurch, dass die freien Radikale bestimmte Reaktionspartner blockieren, welche von den anderen Molekülen benötigt werden. Sauerstoffradikale können so gut wie jede Zelle des Körpers schädigen [2].

Zu den bekanntesten Ursachen für oxidativen Stress zählen:

  • Rauchen, Alkohol 
  • Vitalstoffarme Ernährung
  • Übermäßiger Zuckerkonsum
  • Körperlicher Stress
  • Psychischer Stress
  • Schlafmangel 
  • Krankheiten

 

BIOVERFÜGBARKEIT

Antioxidative Stoffe, wie L-Glutathion, kannst du gezielt über deine Ernährung aufnehmen, um das oxidative Gleichgewicht deiner Zellen wiederherzustellen [2].

Glutathion kommt in seiner natürlichen, reduzierten Form vor allem in Obst und Gemüse vor [1]:

  • frischer Spargel
  • Spinat
  • Kartoffeln
  • Tomaten
  • Brokkoli
  • Zucchini
  • Avocados
  • Wassermelone
  • Orangen


 
 
WANN SPRICHT MAN VON EINEM MANGEL AN L-GLUTATHION?

Wenn von Glutathion-Mangel gesprochen wird, ist der Mangel an reduziertem L-Glutathion innerhalb der Zellen gemeint. Der häufigste Grund für einen solchen Mangel sind die oben bereits erwähnten Sauerstoffradikale. Um diese Radikale abzuwehren und die Schäden im Körper auszugleichen, wird körpereigenes reduziertes L-Glutathion abgebaut, es oxidiert zu oxidiertem Glutathion.

Kommt das Glutathion-System aus dem Gleichgewicht, ist die antioxidative Abwehr nicht mehr gesichert. 

 

Als Folge eines Mangels können folgende Symptome auftreten [1]:

  • Müdigkeit und chronische Erschöpfung
  • Leistungsabfall 
  • erhöhte Infektanfälligkeit 

Wir haben uns dazu entschieden, S-Acetyl Glutathion in unser fempow CLEANSE aufzunehmen, da diese Form des Glutathions eine höhere Bioverfügbarkeit aufweist und besser vom Körper aufgenommen werden kann. Eine Tagesportion fempow CLEANSE (zwei Messbecher) enthält 200 mg S-Acetyl Glutathion

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die körpereigene Glutathion-Produktion anzukurbeln, indem täglich 0,5 bis 1,5 g Cystein oder N-Acetylcystein supplementiert wird. Diese Aminosäuren sind die Grundbausteine des Glutathions. Ratsam ist zusätzlich die Erhöhung von Selen und Vitamin C, denn beide Stoffe fördern die körpereigene Produktion von Glutathion [1].

Auch hier haben wir mit unserem fempow CLEANSE vorgesorgt: Es ist sowohl Selen als auch Vitamin C im fempow CLEANSE enthalten, damit euer Körper für die eigene Glutathion-Produktion bestens versorgt ist.

Selen ist zudem für folgende Eigenschaften bekannt:

  • trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei
  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
SUPPLEMENTIERUNG

Die Supplementierung von Glutathion und die dadurch induzierte Erhöhung des körpereigenen Glutathionspeichers wurde in mehreren Studien bestätigt. 

Eine Studie von Richie J. et al., (2015) fand heraus, dass sowohl bei hoch als auch bei niedrig dosierten Versuchsgruppen bei einer Supplementierung von Glutathion höhere Glutathionspeicher im Blut nachweisbar waren und der oxidative Stress nachweisbar gesunken ist. Die Schlussfolgerung dieser Studie ist, dass die orale Supplementierung von Glutathion die Glutathionspeicher des Körpers erhöht [3].

Eine weitere vorläufige Studie von Sinha R. et al., (2017) konnte diese Ergebnisse  insoweit bestätigen, dass diese die Wirksamkeit der täglichen Verabreichung von Glutathion bei der Erhöhung der Glutathionspeicher und der Beeinflussung der Immunfunktion und des Niveaus des oxidativen Stresses bestätigt [4].

 

 

OXIDATIVER STRESS UND NÄHRSTOFFMANGEL DURCH HORMONELLE VERHÜTUNG

Im Rahmen einer Diplomarbeit der Universität Wien wurde der Einfluss ausgewählter Hormonpräparate auf die Radialbelastung auf den Körper näher betrachtet. Dabei wurde herausgefunden, dass beim oxidativen Abbau von Steroidhormonen in der Leber nicht nur Sauerstoffradikale entstehen, sondern die Einnahme von Steroidhormonpräparaten zusätzlich zu einer Verschiebung des Antioxidantienstatuses führt. Dadurch, dass Steroidhormonpräparate die oxidativen Schutzmechanismen schwächen und die Radikalbelastung des Körpers erhöhen, führt die Einnahme zu oxidativem Stress [2].

Eine weitere Studie von Zal et al., (2012) spricht von einer Verstärkung des oxidativen Stresses durch die Einnahme von oralen Hormonpräparaten zur Verhütung und davon, dass die Einnahme der Vitamine E und C diese Nebenwirkung lindern können [7].

Eine weitere Studie zeigt, dass orale hormonelle Verhütungsmittel insbesondere bei Langzeiteinnahme zu einem Mangel zahlreicher essenzieller Nährstoffe führen können [5].



Um dich beim Absetzen hormoneller Verhütungsmittel oder während der Einnahme dieser perfekt zu unterstützen, haben wir N-Acetyl-Glutathion in unserem fempow CLEANSE nicht auslassen können. Mit fempow CLEANSE unterstützt du deinen Körper und stellst sicher, dass du eventuellen Nährstoffmängeln entgegenwirkst oder vorbeugst.

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Quellen:

[1] Burgerstein, U., Schurgast, H., Zimmermann, M., (2012), Handbuch Nährstoffe - Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung, Trias Verlag (12. Auflage).

[2] Pizzinom G., Irrera, N.,Cucinotta M., Pallio G., Mannino F., Arcoraci V., Squadrito F., Altavilla D., Bitto A. (2017), Oxidative Stress: Harms and Benefits for Human Health, Oxidative Medicine and Cellular Longevity, Hindawi, Article ID 8416763,URL: https://www.hindawi.com/journals/omcl/2017/8416763/, aufgerufen am 15.08.2022 (19:42 Uhr).

[3] Richie J., Nichenametla S., Neidig W., Calcagnotto A., Haley J., Schell T., Muscat J., (2015), Randomized controlled trial of oral glutathione supplementation on body stores of glutathione, European Journal of Nutrition, Band 54, Seite 251–263aufgerufen am 17.08.2022 (21:29 Uhr).

[4] Sinha R., Sinha I., Calcagnotto A.,Trushin N., Haley J., Schell T., RichieJ., (2017), Oral supplementation with liposomal glutathione elevates body stores of glutathione and markers of immune function, European Journal of Clinical Nutrition, Band 72, Seite 105–111, URL: https://www.nature.com/articles/ejcn2017132, aufgerufen am 17.08.2022 (22:29 Uhr).