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Vitamin C - Viel mehr als nur sauer!

Von fembites on Oktober, 5 2022

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Wenn von Vitamin C die Rede ist, fällt vielen Menschen schnell die Zitrone ein, denn Vitamin C, oder auch Ascorbinsäure, ist vielen durch ihren dominanten sauren Geschmack bekannt. 

Vitamin C ist ansonsten farblos, geruchlos und wasserlöslich. 

Sie gehört zu den organischen Säuren, für den Menschen steht jedoch die physiologische Wirkung als Vitamin im Vordergrund [7]. 

 

Vitamin C ist ein sehr wichtiger Stoff, der nicht nur sehr gesund ist, sondern auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln als Antioxidans zugesetzt wird, um sie zum Beispiel vor Sauerstoff zu schützen. Wenn man Vitamin C in der Zutatenliste finden möchte, dann sucht man am besten nach den Wörtern „Antioxidans E500“ oder „Ascorbinsäure“ [1].

Vitamin C ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es unterstützt den Aufbau des Bindegewebes, der Knochen und der Zähne. Zudem wirkt Vitamin C antioxidativ, das heißt, dass Vitamin C oxidativem Stress entgegenwirkt. Bei der Verdauung verbessert es die Verwertung von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln und hemmt die Bildung von krebsauslösenden Nitrosaminen [2].

 

Vorkommen und Bedarf an Vitamin C

Vitamin C ist vor allem in Obst und Gemüse zu finden. Der Gehalt wird jedoch durch

Kochen, Trocknen oder Einweichen beeinträchtigt [3, 4], hier ein Überblick:

 

Die 10 besten Vitamin-C-Quellen

Vitamin C pro mg/100 g

Rote Paprika

140

Brokkoli

115

Rosenkohl

112

Erdbeere

62

Zitrone

53

Orange

50

Kiwi

46

 

Die Referenzwerte sind abhängig vom Alter sowie ab dem Jugendalter abhängig vom biologischen Geschlecht. 

Bei Säuglingen und Kindern bis unter 4 Jahren beträgt der Referenzwert 20 mg pro Tag und steigt auf 85 mg pro Tag bei 13- bis 15-Jährigen. Bei männlichen 15- bis unter 19-Jährigen beträgt die empfohlene Zufuhr 105 mg pro Tag, bei weiblichen 90 mg pro Tag. Bei Erwachsenen beträgt sie 110 mg pro Tag für Männer und 95 mg pro Tag für Frauen*. 

Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf, sodass die empfohlene Zufuhr bei Schwangeren 105 mg und bei Stillenden 125 mg pro Tag beträgt. Für Raucherinnen und Raucher wird eine empfohlene Zufuhr pro Tag von 135 mg für Frauen und 155 mg für Männer angegeben [2].

Eine Überdosierung von Vitamin C ist nicht bekannt. Wird zu viel supplementiert, nimmt der Körper über den Darm weniger auf und scheidet den Überschuss über die Nieren wieder aus [7].



Vitamin C Mangel

Ein Mangel an Vitamin C ist in der heutigen Zeit in Industrieländern sehr selten geworden. 

Es kann jedoch bei einer sehr einseitigen Ernährung mit einer Aufnahme von weniger als 10 mg pro Tag zu Mangelerscheinungen kommen. Besonders Raucher und Passivraucher haben ein höheres Risiko, einen Mangel an Vitamin C zu haben [5]. Besonders interessant ist es, dass Ernährungsumfragen in Europa zeigen, dass nur etwa 50 % der Bevölkerung die empfohlene Menge an Vitamin C über die Nahrung zu sich nimmt [4].

 

Folgende Symptome können bei einem Vitamin C Mangel auftreten [5]:

  • Skorbut, zeigt Symptome, die auf den Verlust von Kollagen zurückzuführen sind
  • Hautflecken, die durch Blutungen und Blutergüsse aus geplatzten Blutgefäßen entstehen 
  • Anschwellen oder Bluten des Zahnfleischs und eventuell Verlust der Zähne
  • Haarausfall 
  • verzögerte Heilung von Hautwunden
  • Müdigkeit, Unwohlsein
  • Eisenmangelanämie aufgrund einer verminderten Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen
  • Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte Erschöpfung
  • Reizbarkeit
  • trockenes Haar
  • Spliss und Haarausfall



Warum haben wir uns für Vitamin C in unseren Produkten entschieden?

Wir von fembites entwickeln unsere Produkte strikt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die “Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit” (EFSA) hat die durch wissenschaftliche Studien abgesicherten Funktionen von Vitamin C bewertet und verschiedene gesundheitsbezogene Angaben (Health Claims) für das Vitamin zugelassen:

  • Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und psychischer Funktion bei
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung be
  • Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme

 

Wir haben Vitamin C in unseren femgums und fempow CLEANSE integriert, da wir euch die wissenschaftlich bestätigten Wirkungen von Vitamin C nicht vorenthalten wollen.

Besonders interessant ist folgende Erkenntnis: Mehrere Studien belegen, dass sich die Einnahme von hoch dosiertem Vitamin C positiv auf die Progesteronproduktion in der Lutealphase auswirken kann. Eine Dosis von 750 mg zeigte bei den Teilnehmern einen signifikanten Anstieg des Progesteronspiegels.

Ein Progesteronmangel (Gelbkörperschwäche) kann durch viele Gegebenheiten ausgelöst werden. Dazu gehören Krankheiten, die Wechseljahre, chronischen Stress, verminderte Nährstoffaufnahme oder das Absetzen der Antibabypille. Dies kann häufig Zyklus-, PMS- oder Wechseljahresbeschwerden wie Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, Kopf- und Unterleibsschmerzen auslösen [6].

 

Vitamin C hilft also nicht nur bei Erkältungen, sondern unterstützt auch bei Zyklusproblemen. 

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Quellen:

[1] Baltes, W. (2000). Lebensmittelchemie. Berlin: Springer.

[2] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2022), Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin C, URL: https://www.dge.de/wissenschaft/faqs/vitamin-c/, aufgerufen am 30.09.2022 (13:27 Uhr).

[3] Fritzsche, D., Elmadfa, I., Aign, W., & Muskat, E. (2005). Nährwert-Kalorien-Tabelle Neuausgabe 2006/07. Gräfe & Unzer.

[4] Gesellschaft für angewandte Vitaminforschung (2019), Vitamin C (Ascorbinsäure) Informationsblatt, URL:https://vitaminforschung.org/fileadmin/user_upload/Wissenswertes/Informationsblaetter/Informationsblatt_Vitamin_C_Ascorbinsaeure.pdf, aufgerufen am: 31.10.22 (18:30 Uhr).

[5] Harvard T. H. Chan, (2022), Vitamin C, URL:https://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/vitamin-c/, aufgerufen am: 30.09.2022 (13:50 Uhr).

[6] Hirofumi H., Toshiaki E., Yoshimitsu K., Kengo M.,. Hiroshi H., Ryuich K., (2003) Auswirkungen einer Ascorbinsäureergänzung auf den Serumprogesteronspiegel bei Patientinnen mit einem Lutealphasenfehler, FRUCHTBARKEIT UND STERILITÄT, VOL. 80, DOI: 10.1016/S0015-0282(03) 00657-5, aufgerufen am 03.10.2022 (16:26 Uhr).

[7] Schmidt A. (2019), Nahrungsergänzungsmittel Das Buch für eine ausgewogene Ernährung. Die besten Vitamine, Aminosäuren und Nährstoffe, Düsseldorf.